Über mich

Ich heiße Anna-Katharina Scherer und bin 31 Jahre alt. Hauptberuflich bin ich Referentin für Social Media am Flughafen München. Ich bin Mutter eines 3-Jährigen Sohnes, einer 1-Jährigen Tochter und habe eine 9-Jährige Stieftochter. 

In der Schwangerschaft war mir klar, dass ich stillen möchte. Nach ein paar gut gemeinten Vorschlägen meines Umfelds, wie man sich aufs Stillen vorbereiten könnte, entschied ich es drauf ankommen zu lassen und nichts zu tun. Warum sollte man sich näher mit dem Thema beschäftigen? Stillen ist doch natürlich, schließlich stillen Frauen seit Jahrtausenden. Und sollte es doch ein Problem geben, hat man ja noch genug Zeit sich dann damit zu beschäftigen.


Es kam dann doch anders. Im Krankenhaus war wenig Zeit für eine Stillberatung – der Griff zum Stillhütchen schnell. Viel Beratung zum korrekten Anlegen gab es nicht. Dann kam schnell das Gedankenkarussell: Habe ich zu wenig Milch? Mache ich wirklich alles richtig? Geht es dem Kind gut? Nimmt es genug zu? Dazu gibt es unendliche viele gut gemeinte Ratschläge im Internet und in Foren, von Freunden und Familie. Hilfreich sind sie aber meist nicht. Und sobald es wirklich Probleme gibt, macht man sich Vorwürfe und schlechte Gedanken halten Einzug – jetzt weiß ich, das muss nicht sein.


Ich helfe Müttern, indem ich ihnen richtige Informationen gebe, mit denen sie den idealen Weg für sich finden können. Ich biete kompetente Beratung, richtige Informationen und immer ein offenes Ohr. Damit helfe ich Müttern und ihren Kindern eine glückliche Stillbeziehung zu führen.

Momentan mache ich die Ausbildung zur Schlafberaterin 1001kindernacht. 

Wann macht eine Stillberatung Sinn?

Immer. 

Schon vor der Geburt in der Schwangerschaft können wir uns gemeinsam mit Stillpositionen beschäftigen und uns mit alten immer noch kursierende Mythen und Weisheiten auseinandersetzen und uns wappnen, falls ihr damit konfrontiert werdet:
Frische Milch auf alte Milch macht Bauchweh. Zwischen den Stillmahlzeiten müssen 4 Stunden liegen. Mit kleinen Brüsten kann man nicht genug Milch produzieren. Man darf nachts nicht zu oft stillen, sonst kann das Kind nicht durchschlafen.
Alles Blödsinn. Wir räumen damit auf.


Im Wochenbett, wenn die Gefühle überhand nehmen und ihr an euch, dem Baby und der Milchmenge zweifelt, man das Stillhütchen wieder los werden möchte oder Fragen zum Anlegen hat.



Und auch zum Ende der Stillzeit können Fragen auftreten: Wann und wie stille ich am besten ab? Kann ich weiterstillen, obwohl ich wieder arbeiten gehe und das Kind in die Kita geht? Wie und wann beginnt man mit der Beikost?

Warum Stillen?

 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Kinder 6 Monate voll zu stillen und bis zum zweiten Lebensjahr und darüber hinaus nach Bedarf. 

  • Stillen ist mehr als Nahrung für den Säugling, es erleichtert Bindung und es beruhigt das Kind
  • Muttermilch ist immer griffbereit, richtig temperiert, hygienisch verpackt ;) und in richtiger Menge vorhanden
  • Muttermilch hat die perfekte Zusammensetzung für Ihr Kind und passt sich an die Bedürfnisse des Kindes an. → Speichel
  • Gestillte Kinder werden weniger häufig krank, denn die Muttermilch passt sich an die Bedürfnisse des Kindes an. Über den Speichel des Kindes kann der Körper der Mutter das Immunsystem des Kindes unterstützen.
  • Stillen reduziert das Risiko der Mutter an Diabetes, Brust-, Eierstock- oder Gebärmutterkrebs zu erkranken.
  • Die Rückbildung stillender Mütter erfolgt schneller.
  • Stillen spart bares Geld. Im ersten halben Jahr sparen stillende Mütter ca. 600€
  • Stillende Mütter schlafen im Schnitt ca. 40-45 Minuten mehr pro Nacht

Ist Stillen für jede Frau der richtige Weg?

Eine sehr provokante Frage – eine einfache Antwort: Nein. 

Ich unterstütze Mütter dabei, ihren eigenen Weg zu finden. Nicht für jede Mutter und jede Familie ist vollstillen das Richtige. Ich bin dafür, dass jede Mama das Maximum an aller möglichen Unterstützung erhält, damit ihr Stillwunsch auch bei Hindernissen zu einer erfüllten Stillbeziehung wird.


Vereinbaren Sie einen Termin bei mir. Ich freue mich auf Ihre Anfrage.